No-Code und Low-Code: Wie Asset-Daten sich selbst aktuell halten
Key Takeaways
- Ein Asset wird in seventhings angelegt, ein Eintrag im ERP entsteht automatisch – ohne API-Projekt, ohne IT-Ticket.
- Zwei Wege stehen zur Wahl: Zapier für schnelles Cloud-Setup mit über 10.000 Apps, n8n für Datenhoheit über self-hosted Betrieb mit rund 2.000 Apps.
- 73 % der ERP-Nutzer:innen pflegen parallel Excel-Tabellen (Forrester, 2023) – No-Code-Automatisierung schließt genau diese Lücke.
- Beide Anbindungen sind in unter 5 Minuten eingerichtet: Subdomain, Zugangsdaten, Client ID.
Ein Asset wird archiviert. Eine Aufgabe wird überfällig. Ein Mietfall kommt zurück. Bisher musste jemand das von Hand ins ERP, den Helpdesk oder die Buchhaltung übertragen. Genau das lässt sich heute per No-Code-Workflow automatisieren, ausgelöst durch Ereignisse in seventhings selbst.
Was bedeutet No-Code-Automatisierung für Asset-Daten?
No-Code-Automatisierung verbindet seventhings mit anderen Systemen über visuelle Workflows statt über individuell programmierte Schnittstellen. Ein Ereignis in seventhings – etwa ein neues Asset oder eine überfällige Aufgabe – löst automatisch eine Aktion in einem anderen Tool aus, zum Beispiel einen neuen Datensatz im ERP oder ein Ticket im Helpdesk. Zapier und n8n übernehmen dabei die Übersetzung zwischen den Systemen. seventhings liefert die passende Schnittstelle dazu.
Warum Asset-Daten heute doppelt gepflegt werden
73 % der ERP-Nutzer:innen führen parallel Excel (Forrester, 2023). Das Muster kennt jede Instandhaltungsleitung: Das neue Werkzeug steht im Lager, im ERP fehlt der Eintrag noch drei Wochen. Der Grund war bislang meist derselbe – eine individuelle API-Anbindung brauchte ein IT-Ticket, Entwicklerzeit und Wochen Vorlaufzeit. Genau diese Hürde fällt mit No-Code-Plattformen weg.
Muss ich programmieren können, um seventhings anzubinden? Nein. Workflows werden per Drag-and-drop aus Trigger und Aktion zusammengesetzt, ganz ohne Code. Wer will, kann bei Bedarf trotzdem eigenen Code als zusätzlichen Schritt einbauen. seventhings stellt für beide Wege – Zapier und n8n – eine offizielle Anbindung bereit.
Zapier oder n8n: zwei Wege, ein Ziel
Beide Plattformen sprechen dieselbe seventhings-Schnittstelle und dieselbe sichere Anmeldung an. Der Unterschied liegt im Betriebsmodell, nicht in der Datenanbindung.
Zapier ist die gehostete Cloud-Variante mit dem größten Ökosystem am Markt. n8n lässt sich dagegen kostenfrei in der eigenen Infrastruktur betreiben, quelloffen und mit voller Datenhoheit – oder wahlweise als Cloud-Version mit Datenspeicherung in der EU.
Für Kund:innen mit Cloud-Stack und wenig eigener IT-Infrastruktur ist Zapier meist der schnellere Einstieg. Für alle, die Daten grundsätzlich im eigenen Haus halten wollen oder mit einem selbst gehosteten Tool-Stack arbeiten, ist n8n die passendere Wahl.
Was sich konkret automatisieren lässt
Beide Anbindungen decken dieselben Ressourcen ab: Assets, Aufgaben, Mietfälle, Standorte, Räume, Dateien und Nutzer:innen, inklusive individueller Felder. Auf Zapier-Seite stehen dafür 35 Trigger, 31 Aktionen und 28 Suchfunktionen bereit, auf n8n-Seite 11 Trigger-Events plus voller Aktionsumfang für dieselben Ressourcen.
Typische Auslöser aus der Praxis: Ein neues Asset entsteht automatisch als Eintrag im ERP. Eine überfällige Wartungsaufgabe löst ein Ticket im Helpdesk und eine Erinnerungs-Mail aus. Ein zurückgegebener Mietfall stößt Rechnungsstellung und Bestandsupdate an. Personendaten aus dem führenden HR-System landen automatisch in der Personenverwaltung von seventhings.
Was kostet die Automatisierung mit Zapier oder n8n?
Die seventhings-Anbindung selbst ist für beide Plattformen kostenfrei. n8n lässt sich self-hosted ohne Lizenzgebühren und ohne Ausführungslimits betreiben. Für Zapier gelten die üblichen Zapier-Tarife nach Ausführungsvolumen. seventhings verlangt für keine der beiden Anbindungen einen Aufpreis.
In unter 5 Minuten eingerichtet
Beide Wege folgen demselben Muster: Node oder Integration wählen, Zugangsdaten eintragen, Workflow bauen. Für die Zugangsdaten braucht es in beiden Fällen dieselben vier Angaben: Subdomain, E-Mail-Adresse, Passwort und Client ID aus seventhings unter Integrationen → Rest API. Das Zugriffstoken holt und erneuert sich danach automatisch.
Bei n8n installiert eine Person mit Owner- oder Admin-Rolle die Community Node @seventhingscompany/n8n-nodes-seventhings unter Settings → Community Nodes, bestätigt den Hinweis zu unverifiziertem Code aus einer öffentlichen Quelle und legt anschließend die Zugangsdaten an. Die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung samt Screenshots steht auf der n8n.
Ist die Automatisierung DSGVO-konform?
Bei n8n läuft die Verarbeitung self-hosted in der eigenen Infrastruktur oder wahlweise als Cloud-Betrieb mit Datenspeicherung in der EU – die Daten verlassen das eigene Netz nicht ungewollt. Zapier verarbeitet Daten über die eigene Cloud-Plattform nach deren Datenschutzbestimmungen. Welcher Weg zur eigenen Compliance-Anforderung passt, hängt vom bestehenden Tool-Stack ab.
Häufige Fragen
Brauchen wir für Zapier oder n8n ein eigenes Entwicklerteam?
Nein. Beide Anbindungen sind für den Aufbau ohne Entwicklerteam gedacht. Workflows entstehen per Klick aus Trigger und Aktion, bei n8n zusätzlich per Beschreibung in natürlicher Sprache über den AI Workflow Builder.
Können wir Zapier und n8n gleichzeitig nutzen?
Ja. Beide Anbindungen laufen unabhängig voneinander über dieselbe seventhings-Schnittstelle. Manche Kund:innen nutzen n8n für interne, datensensible Prozesse und Zapier für die Anbindung an Cloud-Tools von Partnern.
Was passiert, wenn ein Workflow fehlschlägt?
Beide Plattformen protokollieren jede Workflow-Ausführung inklusive der übergebenen Daten. Bei n8n lässt sich jeder Schritt einzeln in der Testansicht nachvollziehen, bevor ein Workflow aktiviert wird.











